Zukunftswerkstatt Rössing – ein Nachmittag voller Ideen
- Begegnung & Miteinander
- Kinder & Spielplätze
- Verkehrsberuhigung
- Kultur
- Senioren
An einem Sonntagnachmittag im März kamen 16 Rössinger:innen zusammen, um vier Stunden lang über die Zukunft ihres Dorfes nachzudenken. Durch den Nachmittag führte Moderator Stefan Graen – und am Ende waren sich alle einig: Das war ein richtig gelungener Auftakt.
Zum Aufwärmen gab es ein kleines Stimmungsbild – per Aufstellung im Raum:
Die Lust, gemeinsam anzupacken, war also von Anfang an spürbar.
Bevor es um Probleme ging, wurde gesammelt, worauf wir stolz sind:
Genauso offen ging es um das, was sich ändern soll: mehr Naturflächen und Schatten, bessere und altersgerechte Spielplätze, Wohnen im Alter, ein attraktiveres Ortsbild, sichere Rad- und Fußwege, Tempo runter im Ort und mehr Klimaanpassung.
Aus all dem entstanden unzählige Ideen – von der Begegnungsstätte über den Hochzeitswald und Picknickplätze bis zu Generationenprojekten und einer lebendigeren Kulturszene.
In Kleingruppen wurde es dann konkret: Jede Gruppe entwarf ein Projekt und stellte es so vor, als wäre es im Jahr 2035 bereits Wirklichkeit.
Ein Spielplatz für alle Generationen: Wasserpumpen, Matschküche und archimedische Schraube für die Kleinen, Tischtennis und Basketball für die Größeren, ein Fitness-Pavillon und ein Ninja-Warrior-Parcours für alle anderen. Drumherum Bänke, Blumenwiesen und ein Grillplatz – sicher erreichbar dank Tempo 30 und Zebrastreifen. Die Vision für 2035: ein Ort mit Strahlkraft weit über Rössing hinaus.
Eine Gruppe dachte noch weiter und schrieb eine (fiktive) Festrede aus dem Jahr 2050 – auf 25 Jahre Dorfentwicklungs-Genossenschaft. Ein Modell, wie Rössing Projekte gemeinsam und selbstbestimmt tragen könnte.
Mehr Aufenthaltsqualität statt Durchgangsverkehr: Picknickplätze und Bänke an schönen Ecken, begrünte Verkehrsinseln und gestaltete Ortseingänge. Damit die Straßen wieder Räume zum Verweilen werden.
Kultur zum Mitmachen: Rudelsingen und Work-Jams, eine Theatergruppe, Open-Air-Kino mit mobiler Leinwand und Feste, die das ganze Dorf zusammenbringen – in Kooperation mit Vereinen und sogar der Feuerwehr.
Alle Gruppen präsentierten ihre Erfolgsgeschichten, die Arbeitsmaterialien bleiben für die weitere Umsetzung bei den Gruppen. Die Werkstatt wurde als sehr gelungen bewertet – mit dem klaren Wunsch nach einer Wiederholung in etwas größerer Runde.
Alle Erwartungen wurden erfüllt. Und der Anfang ist gemacht.
Genau hier knüpfen wir an: Viele dieser Ideen findest du in unserem Ideenbuch wieder – und am 21. Juni denken wir gemeinsam weiter.